Flüssiggas findet Anwendung als Kraftstoff für Ottomotoren.
Es verbrennt umweltfreundlicher als Benzin.
Der Schadstoffausstoß von Stickoxiden beträgt etwa 20 % der Benzinverbrennung,
CO2-Emissionen vermindern sich um 15 % und unverbrannte Kohlenwasserstoffe um 50 %. Zudem
lassen sich LPG-Abgase durch die bessere chemische Verwertbarkeit bereits bei niedrigeren
Temperaturen in Fahrzeugkatalysatoren umsetzen.
(LPG/Autogas)wird gegenüber Erdgas (CNG/LNG) zur Verwendung in Kraftfahrzeugen bezüglich des
Brennwertes bis Ende 2018 ca. 7 % niedriger besteuert (Stand 7. Juli 2006).
Seit Jahresende 2007 gibt es ca. 3000 Tankstellen in Deutschland.

Die Umrüstung
Eine Umrüstung der PKW auf Flüssiggas (LPG) ist relativ unkompliziert.
Fast jedes Fahrzeug mit Ottomotor kann umgebaut werden. Der Tank findet seinen Platz entweder
in der Reserveradmulde oder im Kofferraum. Auch Unterflurtanks sind möglich.
Beim Umbau bleibt der Benzintank erhalten, so dass das Fahrzeug
wahlweise mit Benzin oder Flüssiggas betrieben werden kann (bivalenter Antrieb).
Das Umschalten zwischen Benzin- und Flüssiggasbetrieb kann automatisch oder manuell
während der Fahrt erfolgen. Mit dem Einbau ist also auch eine erhebliche Reichweitenerhöhung
verbunden, sofern auch noch entsprechend Benzin mitgeführt wird. Gegenüber Benzin muss je nach
gewähltem System ein volumetrischer (Liter vs. kg) Mehrverbrauch von 5 bis 20 %
für LPG angesetzt werden, da Flüssiggas eine geringere Dichte aufweist.